AKTIVITÄTEN

 

 

 

Conergy Marathon Hamburg 29.04.2007

 

 

The LaSalle Bank Chicago Marathon 07.10.2007

 

Fragebogen für Interessenten zur Teilnahme am
'The LaSalleBank Chicago Marathon'

Fragebogen ~ Questionnaire

 

Einladung zum Download'

Einladung

 

 

 

 

 

 

 

Erlebnisbericht Besucher aus Chicago in Hamburg

Auf der Marathon-Messe 2006 lernte ich den Förderkreis kennen und war von der Idee des Läufer-Austausches begeistert. Daher habe ich in diesem Jahr angeboten, Gäste aus Chicago aufzunehmen.

Uns wurde ein Ehepaar, Gus und Gayle Lukso zugeteilt, weil sie vom Alter her zu uns passen sollten. Der Tag der Ankunft rückte näher und wir waren doch sehr gespannt, was für Gäste wir nun bekommen werden. Wir sind zwar an anderen Sprachen, Kulturen, Gewohnheiten sehr interessiert, aber ganz unbekannte Gäste hatten wir noch nie.

Über diverse E-Mails hatten wir schon Kontakt und haben uns beschrieben, damit wir uns gegenseitig am Flughafen erkennen würden. Als wir Gus und Gayle in Fuhlsbüttel abholten, war sofort eine gegenseitige Sympathie da und wir wussten, das werden sehr interessante Tage werden. Wir verstanden uns auch sprachlich relativ gut, wobei es am ersten Tag durch das schnelle Sprechen von Gayle schwierig war, alles mitzubekommen, aber erstaunlicher-weise hört man sich doch schnell in ihr Englisch hinein und wir konnten uns über Gott und alle Welt ausgiebig unterhalten. Ein kleines Programm, um unser schönes Hamburg zu zeigen hatten wir vorbereitet, Michel besteigen, am Hafen schlendern, aber auch einen Tag Ruhe lassen zum selbständigen Bummeln und Shopping in der Hamburger Innenstadt. Da ich gehört hatte, dass Gus begeistert von Oldtimer ist und selber daran bastelt, haben wir an einem Abend einen Freund eingeladen, der ebenfalls Oldtimer sammelt und der dann mit einem 1932 Pontiac vorfuhr, da war natürlich nur noch Fachsimpeln der beiden Oldtimer-Liebhaber angesagt.
Am Samstagabend hat unsere Tochter, die auch den Marathon laufen wollte eine private Pasta-Party veranstaltet, zu der auch die Tochter von Gus und Gayle kam, die ja am Sonntag Ihren ersten Marathon laufen wollte, alles sehr aufregend. Wie alle Marathonis aus Hamburg ja wissen, war am Marathon-Sonntag ein Bomben-Wetter und meine Frau, Gus und Gayle konnten an diversen Stellen entlang der Strecke die Läufer, vor allem natürlich unsere Töchter und mich anspornen.

Leider war dann schon der Montag, der Tag des Abschieds, gekommen Luksos haben sich ein Auto gemietet und noch einen Trip durch Deutschland gemacht. Wir müssen sagen, dieser Austausch hat uns nicht nur viel Spaß gebracht, weil alles so harmonisch verlaufen ist, sondern wir haben auch die Sprache üben können, haben durch Diskussionen andere Sichtweisen kennen gelernt und freuen uns jetzt,schon im Oktober zum Chicago-Marathon einen Gegenbesuch machen zu können.

Lothar Scholz

~~~

Einladung zum Chicago Marathon am 7. Oktober 2007
für einem einwöchigen KOSTENLOSEN Aufenthalt

Hallo liebe Marathonis und Freunde des Förderkreis Hamburg Chicago e.V.,

wenn am 29. April 2007 der Startschuss zum Hamburger Conergy Marathon fällt, sind gewiss auch wieder eine Handvoll Läufer aus Chicago mit dabei. Möglich macht das ein spezielles Austauschprogramm zwischen der Hansestadt und der Partnerstadt im Herzen der USA.

Interessant dabei:

Der Läufertausch ermöglicht auch Hamburgern als auch Athleten aus dem Umland und deren Partnern einen kostengünstigen Start / Aufenthalt in der US-Metropole. Das Prinzip ist einfach: Hamburger Läufer werden während des Chicago - Marathons im Oktober in amerikanischen Gastfamilien 1 Woche kostenlos untergebracht.
Man muss kein Mitglied im FKHC sein und es ist auch keine Pflicht einen Athleten aus Amerika bei sich unterzubringen.

Wir erwarten, dass Ihr telefonisch und unter eigener Mailadresse erreichbar seid, dies ist aus organisatorischen Gründen notwendig. Ausnahmen sind leider nicht möglich.

Ihr besorgt Euch bitte auf der offiziellen Seite des Marathons http://www.chicagomarathon.com eine Startnummer und den entsprechenden Hin- u. Rückflug auf Eure Kosten. Die Anmeldung muss zeitig erfolgen, die Startplätze sind auf Grund Ihrer weltweiten Attraktivität schnell vergriffen. Sofern es, in dem Einen oder Anderen Fall, nicht mehr möglich ist auf dem offiziellen Weg eine Startnummer zu bekommen, können wir bei der Beschaffung behilflich sein.

Im Herbst vergangenen Jahres nahmen auf diese Weise über 40 Hamburger und deren Partner am Chicago-Marathon teil.

Weitere Informationen zum Austauschprogramm bekommt Ihr bei Gerhard Fresmann vom Förderkreis Hamburg Chicago e.V.

Unter den ersten 10 Marathonis die sich verbindlich zum Läuferaustausch anmelden wird ein
kostenloser Startplatz für Chicaco als auch für den Cornergy Marathon am 29.04.2007 verlost


Information und Anmeldung unter:
info@foerderkreis-hamburg-chicago.de

~~~

Zum Conergy Marathon in Hamburg – Gäste aus Chicago

Am Anfang war alles sehr aufregend: ‚Bill und Loreda’, die Vornamen unserer amerikanischen Gäste, hatten wir auf ein großes Pappschild gemalt und damit standen wir nun, am 19. April gegen 17.oo Uhr,  im Empfangsbereich des Hamburger Flughafens. Wir warteten und hielten Ausschau: Gleich würden  sie da sein, unsere Besucher  aus Chicago.

Einige Wochen zuvor hatten wir uns spontan bereit erklärt, zum Hamburg Marathon einen Läufer  aus Chicago und seine Begleiterin  aufzunehmen. Wir freuten uns auf diesen Besuch,  waren aber auch nervös: War unsere Etagenwohnung im Univiertel nicht eigentlich viel zu klein, um sie  für sechs Tage mit zwei fremden Menschen zu teilen? Würde man unseren Gästen angesichts des desaströsen Hamburger Aprilwetters, es war kalt und nieselte seit Tagen, überhaupt einen angemessenen Eindruck von den schönen Seiten der Stadt und ihrer Umgebung vermitteln können? Und vor allem: Würde das alltägliche  Miteinander klappen, die zwischenmenschliche ‚Chemie’ stimmen?

Alle Bedenken waren verflogen, als Bill und Loreda mit ihren riesigen Koffern vor uns standen. Die Begrüßung war herzlich und die riesigen Koffer passten zu meiner Erleichterung sogar in den Kofferraum unseres Kleinwagens. Die Gäste waren sympathisch und das Wetter wurde auch besser: zumindest  hatte es aufgehört zu regnen.

Während das Wetter schnell wieder umschlug, war  die gegenseitige Sympathie durchaus von Dauer. So begannen einige schöne Tage, vollgepackt mit gemeinsamen Unternehmungen und Erlebnissen. Wir zeigten Bill und Loreda  viele Gesichter Hamburgs:  Hafen und Innenstadt, Planten und Bloomen, Reeperbahn, Schanzenviertel, Oevelgönne,  Blankeneese, den Michel, die Krameramtsstuben und das ein oder andere Lieblingslokal; wir besuchten mit ihnen eine Aufführung  in der Staatsoper, machten einen Tagesausflug nach Lüneburg.

Und dann  war auch schon  der Tag des großen Sportereignisses da:  Der  Conergy Marathon, für  mich der fünfte Marathon in Hamburg, für Bill der erste außerhalb der USA, stand meteorologisch unter einem guten Stern. Kein Regen, kaum Wind, als wir uns morgens auf den Weg zu unseren Startzonen am Gorch Fock Wall machten. Wie immer vor dem Start erinnerte hier alles an ein riesiges Feldlager vor der Schlacht, geprägt von großer Geschäftigkeit und vielfältigen Aktivitäten: Umziehen, Warmlaufen, Dehnen, Stretchen, Trinken. Und über allem eine große, fast körperlich spürbare Spannung. Bill und ich verloren uns nach dem Start bald aus den Augen, trafen uns aber nach etwa 15 Kilometern auf der Strecke wieder, fotografierten uns gegenseitig, und setzten den Lauf – jeder für sich in seinem  Tempo – fort. Loreda, begleitet von meiner Familie, hatte sich unter die vagabundierenden Zuschauermassen gemischt, die  mit der S Bahn  zu verschiedenen Punkten an der Laufstrecke fuhren. An den Landungsbrücken und in Fuhlsbüttel feuerte sie ihren Bill an. Das Ziel an den Messehallen erreichten Bill und ich irgendwann zwischen 13.00 und 14.00 Uhr-, jeder von uns  ziemlich genau in seiner vorher geschätzten Zeit. Marathonläufer können sich übrigens - zum großen Erstaunen aller Nichtläufer – endlos über ihre Marathonläufe unterhalten, das Thema ist  unerschöpflich. Mit solchen Gesprächen klang der Tag aus.

Zwei Tage später dann ein herzlicher Abschied am Flughafen Fuhlsbüttel. Ein großes Lob für uns als Gastgeber: ‚You were  perfect!’, meint Loreda. Ihr, die Gäste, auch, finden wir. Umarmungen, ‚Good Bye’! Und vor allem ‚Auf Wiedersehen’ beim Chicago Marathon im Oktober  2006.

Wolfgang Eschermann

~~~

Wieder glückliche Hamburger Marathonis in Chicago!

Am 22. Oktober 2006  war es endlich wieder soweit. Der Startschuss zum Chicago Marathon fiel und auch unsere Läufer aus Hamburg waren wieder über den organisierten Läuferaustausch Hamburg-Chicago dabei.

Hauptinitiator ist der Förderverein für die Städtepartnerschaft Hamburg-Chicago.
Der Förderverein organisierte dieses grandiose und in Deutschland einmalige Austausch-programm schon im 5. Jahr.

Der Anflug auf den Chicago O'Hare International Airport ist immer wieder beeindruckend. Nach dem zügigen Durchlaufen der Immigrations-Formalitäten, warteten auch schon die  amerikanischen Gastfamilien und nahmen die Hamburger Marathonis und ihre Angehörigen in Empfang. Nun sind sie eine Woche in der Obhut der Gastfamilien und freuen sich auf viele neue Eindrücke und Kontakte. Jetzt startet das bestens organisierte Austauschprogramm mit Pastaparty, After Race Party, Bootstour und Museumsbesuch.

Der Chicago Marathon ist wirklich der mit Abstand am Besten organisierte Lauf, es klappt alles wie am Schnürchen. Der Racedirector in Chicago, Carey Pinkowski  als auch der Hamburg-Marathon Racedirektor Wolfram Götz haben uns auch diesmal sehr stark unterstützt, beide haben wieder einen erstklassigen Job  gemacht. Dann kam der Marathon-Tag. Ein Gänsehaut-Start mit 35.000 Läufern aus aller Welt. Über 1,5 Millionen Zuschauer feuern uns an, alle fühlen sich wie eine große Familie. Dann folgte ein visuelles Spitzenerlebnis ohne Gleichen, welches keine Stadtrundfahrt bieten kann. Also: Die Digicams raus. Nachdem jeder seinen persönlichen Kampf mit der tollen Strecke ausgefochten hatte, trafen sich alle am Abend zur heiß erwarteten After Race Party mit deftigem Essen, Bier und gutem Rotwein. Die Gespräche hatten nur ein Thema: Jeder berichtete von seinen unvergesslichen Lauferlebnissen. Der Abend wurde spät, auch der letzte Rotwein wurde geöffnet. Es passte alles super. Am  Montag traf man sich nochmals zur Bootstour und zum Museumsbesuch. Alle waren glücklich und zufrieden. Christoph Lichtenfeld aus Chicago hat wieder einen super Job gemacht und mit seinem Organisationstalent und seinen Kontakten einige fantastische Tage ermöglicht. Freundschaften wurden geschlossen und die ersten Gegenbesuche in Hamburg abgesprochen.

Sollte jetzt bei einigen Hamburgern das Feuer für den nächsten Läuferaustausch Hamburg-Chicago entfacht worden sein, dann können sich die Interessenten bzgl. weiterer Informationen an den Initiator, Gerhard Fresmann wenden
(info@foerderkreis-hamburg-chicago.de)

Unter den ersten 10 Hamburger Marathonis die sich beim FKHC zum Läuferaustausch melden wird jeweils ein Startplatz für den Hamburg- als auch dem Chicago-Marathon 2007 ausgelost.
Es lohnt sich also!

Dietrich Stegert